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Dienstag, den 21.01.2014 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Pressemeldungen und Zoos und Tierparks zu finden.

Erster Zoonachwuchs 2014 bei den Schimpansen


PressemitteilungGroße Freude im Schimpansenhaus des Osnabrücker Zoos: Schimpansenweibchen Vanessa brachte am Dreikönigstag ihr fünftes Jungtier zur Welt.

"Als wir das Jungtier nachmittags entdeckten, hatte Mutter Vanessa das Kleine bereits trocken geleckt. Wir schätzen, dass es um die Mittagszeit zur Welt kam", berichtete Revierleiter Wolfgang Festl. Ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt, steht noch nicht sicher fest, deshalb hat es noch keinen Namen. "Wir kommen an das Jungtier nicht heran, vermuten aber, dass es ein männliches Tier ist. Mutter Vanessa hält es immer schützend und warm an ihrem Bauch. Wir lassen Mutter und Kind vollkommen in Ruhe", so der langjährige Schimpansen-Tierpfleger. Für das 31-jährige Schimpansenweibchen ist es bereits das fünfte Jungtier – sie ist erfahren und sorgt sich rührend um ihren Nachwuchs. Die übrigen sechs Schimpansen, Männchen Tatu (25 Jahre), die Weibchen Lady (44 Jahre) und Vakanga (18 Jahre), sowie der Nachwuchs Tisa (11 Jahre), Panja (5 Jahre) und Lila (4 Jahre), reagieren sehr unterschiedlich auf den Familienzuwachs: "Während Lady als ältestes Weibchen für Ruhe und Ordnung sorgt, beobachten Tisa und Vakanga das Geschehen sehr aufmerksam aus nächster Nähe. Die jüngsten, Lila und Panja, wissen noch nicht so recht, was sie von der Situation halten sollen, und schauen lieber aus der Ferne zu. Und Vater Tatu hält sich aus allem heraus", beschreibt Festl die derzeitige Situation in der Gruppe.

Im Zoo Osnabrück leben Westafrikanische Schimpansen, die durch die Zerstörung ihres Lebensraumes vom Aussterben bedroht sind. Intensiver Ackerbau aber auch die Jagd bedrohen die Menschenaffen. Zoodirektor Prof. Michael Böer freut sich deswegen besonders über diesen ersten Nachwuchs in 2014: "Der Nachwuchs ist einerseits für die Tiere selbst sehr wichtig. Die Aufzucht von Jungtieren gehört zu ihrem natürlichen Verhalten und ist für die Zootiere eine wichtige Erfahrung. Andererseits können wir mit der Nachzucht helfen, bedrohte Tierarten wie die Westafrikanischen Schimpansen vor dem Aussterben zu schützen." Zoos hülfen dabei auf zwei Wegen: Mit einer wissenschaftlich geleiteten Nachzucht sowie mit der finanziellen Unterstützung von Artenschutzprojekten vor Ort zur Erhaltung des Lebensraums und Aufklärung der Bevölkerung.

Besucher können den neuen Zoobewohner mit viel Glück beobachten: Da Mutter Vanessa ihn meistens dicht an ihrem Bauch hält, muss man schon genau hinschauen, um das schwarze Fellknäuel zu entdecken.

© Zoo Osnabrück




 




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