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Montag, den 09.11.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Geburt eines Ozelots im Berliner Zoo!


PressemitteilungEin weiterer sehr schöner Zuchterfolg ist aus dem Raubtierhaus des Zoologischen Gartens zu vermelden. Das im Herbst des vergangenen Jahres neu zusammengestellte Ozelotpaar sorgte jüngst für Nachwuchs. Am 14. September brachte die 5jährige Katze ein Jungtier zur Welt, das sich jetzt erstmals den Besuchern zeigt.

Ozelots gehören zu den amerikanischen Pardelkatzen (Gattung Leopardus), die aufgrund ihres besonders schön gefleckten Fells drastisch durch Pelzjagd dezimiert wurden. Als größte Kleinkatze hielt man sie in der Vergangenheit vielerorts auch unsachgemäß als Haustiere. Zu diesem Zwecke wurden die Mütter getötet und die Jungtiere illegal gehandelt. Noch heute findet man in Internetforen Personen, die privat nach Ozelots suchen. Dies war auch ursächlich für die Tatsache, dass man vor gut einem Jahrzehnt die in Deutschland ansonsten doch recht selten gezeigten Katzen in größere Stückzahl im Berliner Zoo zu sehen bekam, da hier beschlagnahmte Tiere aufgenommen wurden.

Wenn auch die Haltung von Ozelots für wissenschaftlich geführte Tiergärten kein Problem mehr darstellt, so sind Zuchterfolge bis zum heutigen Tage nichts Alltägliches. Die jährlich registrierten Geburten lassen sich fast an einer Hand abzählen. Aus diesem Grund ist die Freude im Raubtierhaus auch besonders groß. Die kleine Fleckenkatze entwickelt sich in der Obhut der Mutter bislang sehr gut und man kann davon ausgehen, dass sie auch nach ihrer Entwöhnung im nächsten Lebensmonat optimal heranwachsen wird. Wichtig ist es bei den Ozelots in besonderem Maße, den Vater von seinem Nachwuchs fern zu halten; denn die streng territorialen Kater stellen für schwächere Artgenossen immer eine Gefahr dar. In freier Natur vom südlichen Texas bis nach Uruguay erbeuten die bis zu 15 kg schweren Rautiere zuweilen auch größere Tiere wie Nasenbären, Brüllaffen oder Faultiere.


© Parkscout / Zoo Berlin




 




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