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Montag, den 12.08.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Neue Attraktion im Zoo: Afrikanische Krabbler


PressemitteilungTausendfüßer, Skorpione und Rosenkäfer gehören definitiv nicht zu den Schwergewichten im Tierreich, ihr neues Eigenheim im Giraffenhaus dafür umso mehr. Ein knapp anderthalb Tonnen schwerer Kastanienstamm wurde von den Zoohandwerkern in liebevoller Kleinarbeit präpariert.

Drei Glasscheiben geben nun Einblick ins Innere des Stammes. Und dort gibt es Einiges zu entdecken: Wer kein gutes Auge für Wirbellose hat, der wird zumindest im mittleren Teil garantiert fündig. Etwa 40 Kongo-Rosenkäfer sorgen mit ihren gelb-braun-gefleckten Flügeldecken für ein buntes Krabbeln und wer genau hinschaut, kann auch einige Puppen oder sogar die im Bodengrund lebenden Käferlarven entdecken. Auch der Afrikanische Riesenschnurfüßer ist in der Regel gut zu sehen, denn einer der drei stattlichen Tausendfüßer ist meistens unterwegs. Für ein Leben in Wohngemeinschaft hingegen gänzlich ungeeignet sind aus hinlänglich bekannten Gründen Skorpione. Dies trifft auch auf den neuen Zoobewohner zu, den Rötlichen Spaltenskorpion. Er lebt – wie sein Name erahnen lässt – in Spalten und so braucht man trotz seiner imposanten Erscheinung ein wenig Glück, dass er sich gerade in der richtigen (nämlich für Besucher einsichtigen) Spalte versteckt hat. Insofern eignet sich der afrikanische Krabbler-Stamm im Giraffenhaus perfekt für das beliebte Spiel "Wie viele Tiere siehst du?".

Die erste große Herausforderung war allerdings, den gigantischen Stamm überhaupt ins Giraffenhaus hinein zu bekommen. Fachmännische Hilfe war gefragt und erschien in Form von vier Kollegen der Magdeburger Feuerwehr. Mit vereinten Kräften wurde der Stamm so quer über die Giraffenanlage zu seinem "Liegeplatz" bewegt und dort punktgenau in Position gebracht.

© Zoologischer Garten Magdeburg




 




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