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Tuesday, den 26.06.2007 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Thüringer Zoopark: Abschied von "Amari"


PressemitteilungWenn kleine Nashörner groß werden, heißt es Abschied nehmen. Am 5. Juli werden die Nashornbullen "Rimbo" und "Amari" gemeinsam die Reise in den Zoologischen Garten Lille antreten. Dort wurde extra für die beiden das Haus renoviert und die Außenanlage neu eingerichtet. "Rimbo" und "Amari" sind übrigens nicht die ersten Erfurter Nashörner, die in die Partnerstadt zogen. Die Nashorndame "Kenia" lernte dort in Ruhe ihren neuen Partner kennen, bevor beide zusammen in eine große Herde in einem weiteren Zoo eingewöhnt wurden.

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit dem Zoo Lille fiel es nicht schwer, der Empfehlung des Zuchtbuchführers für die neue Heimstatt der beiden Jungbullen zuzustimmen. Damit die im Freiland bedrohten Breitmaulnashörner in Menschenobhut eine gesunde Population bilden, koordiniert ein Zuchtbuchführer alle Nashörner in einem speziellen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Es wird darauf geachtet, dass keine eng verwandten Tiere zur Nachzucht kommen. Der Zuchtkoordinator wird in einiger Zeit dann für die Erfurter Jungbullen neue Weibchenherden suchen.

"Rimbo" gerät immer öfter mit seinem Vater "Kiwu" aneinander. Auf nashorntypische Weise wird Horn an Horn geschoben und gedrückt. Ein rituelles Kräftemessen, dass jedoch deutlich zum Ausdruck bringt: "Zeit für den Sohnemann, zu gehen". Auch im Freiland müsste der dreijährige Jungbulle die mütterliche Gruppe verlassen und auf eigenen Beinen stehen. Und da sich "Amari" und "Rimbo" gut kennen und vertragen, geht der zweijährige "Amari" mit in die neue Heimat. Eine leere Nashornanlage ist indes nicht zu befürchten. Das kleine Nashornkälbchen "Tuli", Mutter "Temba", Vater "Kiwu" und natürlich die zweite Nashornkuh "Numbi" sind täglich draußen zu sehen. Noch nicht zu sehen ist ein weiteres "Nashörnchen". "Numbi" ist wieder tragend und die Trächtigkeit verläuft bisher völlig problemlos. Anfang 2008 wird, wenn alles gut geht, das nächste "Minihörnchen" das Licht der Welt erblicken.

Wer Abschied von "Amari" und "Rimbo" nehmen möchte, sollte dies bis zum 4. Juli tun. Zum Schutz der Tiere sind das Haus und der Außenbereich beim Verladen für Besucher nicht zugänglich.


© Parkscout / Thüringer Zoopark




 




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