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Donnerstag, den 04.06.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Tiergarten unterstützt mit Nachwuchs bei den Uralkäuzen den Artenschutz


PressemitteilungUralkäuze, die wegen ihrer Färbung auch Habichtskäuze genannt werden, wurden weltweit erstmals bereits 1965 im Tiergarten der Stadt Nürnberg gezüchtet. Auch in diesem Jahr gab es im Tiergarten wieder Nachwuchs bei der seltensten Eulenart Deutschlands. Am 23. April 2009 schlüpften drei Uralkäuze. Uralkäuze sind mit 6-8 Wochen flügge. Die Eltern füttern ihren Nachwuchs noch weitere zwei Monate.

Die Nürnberger Jungtiere werden noch in diesem Jahr vom Tiergarten an den Nationalpark Bayerischer Wald zur Auswilderung abgegeben. Dort tragen sie dazu bei, den Bestand im Freiland weiter aufzubauen. Im Bayerischen Wald - der westlichsten Spitze ihres Verbreitungsgebietes - war diese Eulenart bis Ende des 19. Jahrhunderts Brutvogel. Auf der tschechischen Seite wurde der letzte Vogel 1926 erlegt. Um die Art wieder heimisch werden zu lassen, läuft seit 1975 ein Projekt zur Wiederansiedelung dieser eindrucksvollen Tierart im Nationalpark Bayerischer Wald. 1995 wurde das Artenschutzprojekt um die tschechische, 2001 um eine österreichische Beteiligung erweitert.

In dem entstandenen internationale Großprojekt engagierte sich der Tiergarten Nürnberg bereits mit der Auswilderung von zehn Eulen. Außerdem hat der Tiergarten Nürnberg maßgeblich eine genetische Untersuchung der Uralkäuze finanziert, um die eingesetzten Blutlinien bei den bisherigen und weiteren Auswilderungen zu überprüfen. So weiß man heute, dass die Eulen in Europa von Skandinavien bis Kroatien kaum Unterschiede aufweisen, aber verglichen mit den Tieren aus Osteuropa und dem Uralgebiet andere Genlinien vertreten. Vor mehr als 30 Jahren wurden demnach auch nach heutigen strengen Gesichtspunkten die richtigen Gründertiere für die Wiederansiedlung ausgewählt.


© Parkscout / Tiergarten Nürnberg




 




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