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Dieser Beitrag ist in der Rubrik Hintergrundwissen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Wildwasserbahnen


Die Geschichte der Wildwasserbahnen geht weit in das 19. Jahrhundert zurück, wo sich deren Vorläufer, ebenerdige Themenfahrten, bereits großer Beliebtheit erfreuten.

Hinein in die Fluten!
Erst Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hielt die moderne Wildwasserbahn Einzug in die Freizeitparkwelt. Es war die amerikanische Firma Arrow, die das heutige Bild einer solchen Anlage nachhaltig geprägt hat mit ihren Baumstammbooten, die durch eine künstlich erzeugte Strömung durch die typischen Kunststoffkanäle gleiten. Im Jahre 1963 wurde die erste Bahn dieser Art in “Six Flags over Texas”, USA, eröffnet und ebnete dem großen Wasserspaß seinen siegreichen Sieg.

Bei einer Wildwasserbahn werden die einzelnen Boote meistens mit Hilfe eines Förderbandes in die Höhe gezogen. In dem anschließenden, leicht abschüssigen Kanal befindet sich Wasser, das mit speziellen Pumpen nach oben transportiert wird und dann innerhalb dieses Kanals wieder nach unten fließt. Dadurch wird eine leichte Strömung erzeugt, durch die das Boot transportiert wird.

Höhepunkt einer jeden Wildwasserbahn sind natürlich die Drops, deren Höhe und Form von Anlage zu Anlage differieren und entfernt an Achterbahnen erinnern. Durch in den Bahnen eingebaute Drehteller sind sogar Rückwärtsfahrten möglich, wie beispielsweise bei den “Teufelsfässern” im Holiday Park, Haßloch.

Häufig sind Wildwasserbahnen auch thematisiert, meistens im Wild-West-Stil mit den klassischen Baumstammbooten. Es gibt aber durchaus auch Anlagen, die von diesem Design abweichen, um dem ganzen einen eigenen Stil zu geben: Das beste Beispiel hierfür wäre wohl die “Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen” im Erlebnispark Tripsdril, bei der es in den riesigen, namensgebenden Wannen fast 16 Meter in die Tiefe geht.

Aufgrund des nicht zu unterschätzenden Nässegrades einer Wildwasserbahn bilden sich an heißen Tagen im Hochsommer gerade hier die längsten Schlangen – der erfrischende Effekt einer Fahrt ist jedoch fast immer die Wartezeit wert.



© parkscout/MV



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