OK

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos

Partner von Langnese DER TOUR



Home > Magazin > Zoo Osnabrück: Nordeuropäische Themenwelt heißt jetzt "Kajanaland"



Mittwoch, den 06.04.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Zoo Osnabrück: Nordeuropäische Themenwelt heißt jetzt "Kajanaland"


Pressemitteilung1. Abschnitt des Höhenpfads begehbar

"Kajanaland" – so heißt die bisher unter dem Arbeitstitel "Taiga" bekannte nordeuropäische Themenwelt im Zoo Osnabrück. Dies gab der Zoo heute bei der Eröffnung des ersten Abschnitts des insgesamt 230 Meter langen Höhenpfads bekannt. Die Besucher können vom ersten Steg die Bauarbeiten aus über vier Metern Höhe verfolgen. Sparkassen, Stadtwerke und Stadt Osnabrück unterstützen den Bau.


Der über vier Meter hohe Pfad startet hinter der Waschbärenanlage und folgt der ehemaligen Wegführung an der alten Bärenlage. Am unteren Zipfel des Areals öffnet sich der Blick auf die Baustelle. Geschäftsführer Andreas Busemann erklärt, was Besucher dort sehen: "Direkt am Steg ist bereits der Rückzugsbereich der Silberfüchse gebaut, die mit den Bären Tips und Taps zusammen leben werden. Dahinter entsteht der großzügige Bärenbereich mit Wasserflächen. Am Ende des Bärenbereichs befestigt eine vier Meter hohe Betonmauer das höher gelegene Plateau. Hier ziehen dann – scheinbar gemeinsam mit den Bären – die Rentiere über die Ebene, sicher geschützt durch den Höhenunterschied". Die Betonwand werde mit Kunstfelsen aus Spritzbeton verkleidet. Rechterhand entsteht eine Besucherplattform, neben der links ein Wasserfall vom Rentier- in den Bärenbereich hinabrauscht. "Im links liegenden Waldbereich sind bereits die weiteren Höhenpfade zu erkennen. Hier leben demnächst Waschbären mit Nerzen, Wisente und Luchse. Noch vor Ostern soll der zweite Pfadabschnitt freigegeben werden, der von den Elefanten aus vorbei am Luchsgehege und Wisentbereich führt," erläutert Bauleiter Heiko Suhre. Die Bauarbeiten führen die Firmen Boymann Garten- und Landschaftsbau und Scholle Bauunternehmen durch.

Aus der "Taiga" wird "Kajanaland"

Mit den fortschreitenden Bauarbeiten wollte der Zoo einen Namen für die neue Themenwelt finden, der neugierig macht – ähnlich wie bei "Takamanda". Die "Taiga" war für den Zoo ein Arbeitstitel, der jedem verdeutlichte, was hier entsteht, aber die Phantasie nicht so stark beflügelt. Thorsten Vaupel, Tierpfleger und Revierleiter der neuen Anlage, stieß bei Recherchen auf den finnischen Landstrich "Kainuu", der im schwedischen "Kajanaland" heißt: "Hier leben genau die Tiere, die wir bei uns zeigen. ‚Kajanaland’ – das klingt nach Abenteuer und Wildnis." Die Übernahme und den Transport der Tiere im Osnabrücker "Kajanaland", wie Wisent, Luchs und Nerz, organisiert Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg: "Zoos sind miteinander eng vernetzt und tauschen Tiere untereinander. So bekommen auch wir unsere neuen Bewohner aus anderen Zoos. Ein Vielfraß ist schon aus Duisburg eingetroffen und die übrigen Tiere stehen auf Abruf bereit, ins Kajanaland einzuziehen." Auch altbekannte Gesichter sind hier anzutreffen: Die Mischlingsbären Tips und Taps und die Rentiere. Die besonderen Bären – ihr Vater ist ein Eisbär, ihre Mutter ein Braunbär – zeigen sich den Besuchern noch vor Ostern in ihrem Übergangsgehege direkt am Höhensteg.

Eröffnung im Juli 2011

Bis zur Eröffnung, die für Juli 2011 geplant ist, ist noch viel zu tun: Zurzeit realisieren die Bauarbeiter die einzelnen Gehege und ihre Abgrenzungen. Zäune werden gesetzt, Halterungen für Glasscheiben aufgebaut und Flächen gestaltet. In den nächsten Wochen startet die Modulation der Kunstfelsen. Die hinteren, schwer zugänglichen Gehege werden zuerst fertig gestellt, damit sich die Baugeräte dann in den vorderen Bereich zurückziehen können. "Kajanaland" wird mit Unterstützung der Stiftungen der Sparkassen Osnabrück/Osnabrücker Land, den Stadtwerken Osnabrück und der Stadt Osnabrück realisiert.

"Kajanaland"

Die finnische Region „Kainuu“ liegt im östlichen Finnland und grenzt an Russland. Sie besteht aus neun Gemeinden und ist 24.453 km2 groß (ähnlich wie Belgien). Dort leben etwa 83.000 Einwohner (Stand: 31.12.2009). Die größte Stadt heißt Kajaani. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern, Mooren und Seen. "Kajanaland" ist die schwedische Bezeichnung für "Kainuu".

Die Bewohner Tips und Taps – zwei "Breisbären":

Die beiden Bärenzwillinge Tips und Taps sind aus der Gemeinschaftshaltung von Braunbären und Eisbären vorgegangen. Diese war früher üblich, da man annahm, dass eine Fortpflanzung unter den verschiedenen Bärenarten nicht möglich sei. Die Mutter ist eine Braunbärin, der Vater ein Eisbär. Hybridbären wurden inzwischen in zwei Fällen in der freien Natur nachgewiesen. Vermutungen legen nahe, dass es in Zukunft, aufgrund des Klimawandels und der dadurch entstehenden Lebensraumüberschneidung, mehr Hybridbären geben wird.


© Parkscout / Zoo Osnabrück




 




KOMMENTARE     Eigenen Kommentar verfassen

Noch kein Kommentar abgegeben!


Hier eigenen Kommentar verfassen


Name (wird angezeigt)


E-Mail (wird nicht angezeigt, optional)


Webseite (wird angezeigt, optional)
Ihr Kommentar


Bitte den Text in der Grafik eingeben
(zwei Worte mit Leerzeichen)




Passende Ziele
Zoos und Tierparks
 Zoo Osnabrück

Newsletter verwalten

-->