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Dienstag, den 16.10.2007 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Runter vom Holzweg – Ausstellung zum Thema Holz und Schutz der Wälder im Zoo Heidelberg


PressemitteilungWussten Sie, dass jeder fünfte Baum, der weltweit eingeschlagen wird, in einer Papiermühle endet? Jeder Deutsche verbraucht durchschnittlich 225 kg Papier im Jahr, Tendenz steigend. Damit gehören wir zu den Spitzenreitern in Sachen Papierkonsum. Lösungen wie wir das ändern und den Wäldern helfen können, werden in der äußerst spannenden Ausstellung "Runter vom Holzweg" im Zoo Heidelberg vorgestellt. Große Baumscheiben "erzählen" ihre Geschichte, praktische Beispiele aus unserem Alltag zeigen "gutes" und "schlechtes" Holz im Vergleich und ein interessanter Videofilm berichtet direkt aus den Urwäldern der Welt.

Die Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e.V. (ARA) hat diese moderne Wanderausstellung konzipiert. "Runter vom Holzweg" ist eine Ausstellung, die nicht nur wachrüttelt und informiert, sondern die auch spannende interaktive Elemente und Spiele enthält und die vor allem dem Besucher direkte Lösungen anbietet, wie jeder von uns dem Raubbau an unseren Wäldern entgegenwirken kann. Wir alle haben es in der Hand, welches Holz auf den Markt kommt, die Nachfrage bestimmt das Angebot. Noch wird relativ wenig Holz oder Holzwaren angeboten, die aus nachhaltiger Nutzung stammen. Mit dem FSC-Gütesiegel und dem Naturland–Siegel existieren verlässliche und geprüfte Gütesiegel – fragen Sie Ihren Anbieter!

Leider sieht man z.B. den billigen Tropenholz-Gartenmöbeln nicht an, dass sie aus Raubbau aus Urwäldern stammen – und ebenso wenig, dass sie mit unverantwortbarer Kinderarbeit hergestellt wurden. In Ländern wie Indonesien schreckt der illegale Holzeinschlag selbst vor Naturschutzgebieten nicht mehr zurück. Dort sind die letzten Rückzugsgebiete von Tiger, Sumatra-Nashorn und Orang-Utan bedroht. Wer sich daran nicht mitschuldig machen will, sollte konsequent auf den Kauf von Holz- und Holzprodukten verzichten, die keine geprüften Gütesiegel tragen. Mit "Teakholz aus Plantagen" versuchen die Gartenmöbel-Hersteller umweltbewusste Kunden zu beruhigen. Doch auch Plantagen brauchen Platz und sind als reine Monokulturen nicht gerade umweltfreundlich. Außerdem ist Plantagenholz weniger dauerhaft als das kaum verfügbare Teak von Naturstandorten. Grund ist der Weißfäulepilz, der sich in Plantagen wesentlich schneller ausbreitet als in Naturwäldern.

Je kürzer die Wege eines Produktes sind, desto leichter ist die Kontrolle der Herkunft und desto geringer ist der Energieaufwand für den Transport. Deshalb sollte bevorzugt auf Holz aus der Region zurück gegriffen werden. Zwei bei uns angebaute Holzarten können sich in ihrer Formstabilität und Widerstandsfähigkeit durchaus mit den Tropenhölzern messen: Edelkastanie und Robinie sind in hohem Maß resistent gegen Wasser, Säure, Pilz- und Insektenbefall. Auch wegen Ihrer hohen Elastizität und Festigkeit sind diese beiden Hölzer ohne chemischen Holzschutz für den Außenbereich hervorragend geeignet. Übrigens bewirtschaftet die Stadt Heidelberg ihre Wälder nach FSC-Kriterien und besitzt seit 2005 das FSC-Gütesiegel. Ein Vorbild direkt vor unserer Haustür!


© Parkscout / Zoo Heidelberg




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