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Freitag, den 12.10.2007 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Blauäugiges Wunder im Thüringer Zoopark


PressemitteilungSeltenes Klammeräffchen erblickte das Licht der Welt

Am Donnerstag geschah ein kleines Wunder: die betagte, 30 jährige Klammeraffenmutter "Monique" brachte ein stattliches Kerlchen zur Welt. Das kleine Männchen war mit seinen 600 Gramm Geburtsgewicht ein richtiger Wonneproppen und passte nicht durch den Geburtskanal. Es wurde ein Kaiserschnitt nötig. Als dann das Neugeborene zum ersten Mal die Zootierärztin Angelika Hinke-Brückmann und die Tierpfleger mit seinen strahlend blauen Augen anblinzelte, war die Erleichterung spürbar. Die erste Hürde war geschafft. Der Kleine lebt!


Allerdings ist die Affenmutter durch die schwere Operation nicht in der Lage, sich richtig um das Kind zu kümmern. Da sie offensichtlich die Schmerzen mit dem Neuankömmling in Verbindung brachte, und auch das Tragen des Jungen auf der frischen Wunde unangenehm ist, wehrte sie den Kleinen am Abend ab. Ohne Milch ist Überleben jedoch unmöglich. Der Sprössling dieser sehr seltenen Goldstirnklammeraffen wurde in die erfahrenen Hände von Revierleiterin Karola Walter übergeben. Wie ein Menschenbaby wird der Kleine nun rund um die Uhr behütet, gewärmt und gefüttert. So früh wie möglich wird dann natürlich versucht, die hoffentlich bald genesene Affenmutter und ihr Kind wieder zusammenzuführen. Denn Klammeraffen sind keine Haustiere - sie müssen bei ihren Artgenossen aufwachsen, um normales Verhalten lernen zu können.

Bei allem Engagement der Tierpfleger, eines können diese nicht vormachen: Wie man sich mit allen Füßen und dem langen Greifschwanz festhält, um geschickt durch die Äste zu schwingen. Das wird der kleine Kerl von Mama, Tanten und Verwandten lernen müssen. Drücken wir ihm die Daumen!


© Parkscout / Thüringer Zoopark




 




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