Partner von Langnese Partner von Marco Polo



Home > Magazin > Komplexität erfordert mehr Zeit: Efteling wird den "Fliegenden Holländer" nicht mehr in dieser Saison eröffnen



Mittwoch, den 21.06.2006 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Komplexität erfordert mehr Zeit: Efteling wird den "Fliegenden Holländer" nicht mehr in dieser Saison eröffnen


PressemitteilungÜbergang zwischen Fahren und Fliegen funktioniert nicht einwandfrei

Logo des fliegenden Holländers
Kaatsheuvel/Efteling. Die Geschäftsführung des größten niederländischen Familien-Freizeitparks, Efteling, hat beschlossen, den "Fliegenden Holländer" in dieser Saison nicht mehr in Betrieb zu nehmen. Ursprünglich war geplant, die neueste und umfangreichste Attraktion des Parks am Ostersonntag zu eröffnen. Aufgrund der Komplexität des Vorhabens ist jedoch deutlich mehr Zeit erforderlich, als zunächst eingeplant war.

Ronald van der Zijl, Geschäftsführer von Efteling: "Das ist tatsächlich sehr ärgerlich. In den vergangenen Monaten haben unsere Mitarbeiter Tag und Nacht gearbeitet, um die Attraktion für die Besucher fertig zu stellen. Ihre und unsere Enttäuschung ist riesig, da sich jetzt abzeichnet, dass ein bestimmter Bauabschnitt der Attraktion mehr Zeit verlangt."

Suche nach neuen technischen Lösungen

Beim Fliegenden Holländer werden verschiedene Elemente miteinander kombiniert. "Diese Attraktion ist in der von uns gewählten Form weltweit einzigartig. Während der Testphase zeigte sich, dass der Übergang vom "Fahren" zum „Fliegen” bei dem Anlauf zum 45 Grad steilen Aufzug nicht immer zuverlässig und komfortabel genug für die Besucher funktioniert. Aus diesem Grunde haben wir entschieden, andere technische Lösungen zu suchen. Beim Fliegenden Holländer gelten selbstverständlich die hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen, die die Besucher von uns gewöhnt sind. Die Suche nach neuen technischen Wegen wird aber so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass wir uns nun dafür entschieden haben, den Fliegenden Holländer dieses Jahr nicht mehr in Betrieb zu nehmen", erklärt Ronald van der Zijl. "Wir wollen den Fliegenden Holländer jetzt in Ruhe weiter entwickeln und den Druck von den Mitarbeitern nehmen."

Eigene Lösungen sind zeitaufwändiger

Vor einigen Monaten war der Bau in vollem Gange
- jetzt hapert es an Details
Vor rund zehn Jahren musste Efteling bereits die Eröffnung der Topattraktion "Traumflug"” um ein Jahr verschieben. Damals verzögerte sich die Eröffnung, weil Efteling nicht mit dem ursprünglich gewünschten Transportsystem zufrieden war. "Achterbahnen kann man aus einem Katalog kaufen. Wir bauen sie aber lieber selbst. Denn unsere, für Efteling maßgeschneiderten, Attraktionen sind einzigartig", so van der Zijl. "Wir entscheiden uns damit für den schwierigeren Weg und können nur schwer abschätzen, was uns unter Umständen in der Bauphase noch erwarten wird."

Der "Fliegende Holländer" ist eine Kombination aus "Walkthrough", "Darkride", Achterbahn, "Watercoaster" und einer spritzigen Wasserlandung, dem so genannten "Splash". Der Bau der neuen Attraktion kostet rund 20 Millionen Euro.

Daten zum Fliegenden Holländer

Kapazität: ± 1.900 Personen pro Stunde
Fahrzeit: 3,43 Minuten
Turmhöhe: 22,5 Meter – Aufzug mit Neigungswinkel von 45 Grad
Gesamtfläche: 17.000 Quadratmeter
Boote: 12 Schaluppen für jeweils 14 Personen
Fliehkraft: maximal 3G (das Dreifache des eigenen Körpergewichtes)
Investitionssumme: 20 Millionen Euro
Länge der Bahn: 420 Meter
Geschwindigkeit: rund 70 Kilometer pro Stunde
Erforderliche Mindestgröße: 1,20 Meter




© Parkscout / Efteling



KOMMENTARE     Eigenen Kommentar verfassen

Noch kein Kommentar abgegeben!


Hier eigenen Kommentar verfassen


Name (wird angezeigt)


E-Mail (wird nicht angezeigt, optional)


Webseite (wird angezeigt, optional)
Ihr Kommentar


Bitte den Text in der Grafik eingeben
(zwei Worte mit Leerzeichen)




Kalender Coaster Modelle T-Shirts Shop auf Freizeitpark.de
Newsletter verwalten

-->