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Donnerstag, den 24.05.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

EISZEIT im Kölner Zoo


PressemitteilungKöln, 23. Mai 2012. Nehmen Sie teil an einer Zeitreise in das Europa vor 12.500 Jahren, als die letzte Eiszeit das Klima beherrschte. Erleben Sie einen der kurzen, trockenen und relativ kühlen Sommertage in Mitteleuropa, als noch die Eiszeittiere unsere Heimat bevölkerten und der steinzeitliche Frühmensch sein Jagdglück versuchte.

"Wir sind glücklich darüber, dass wir die Ausstellung "Eiszeit der Tiere" in diesem Jahr nach Köln holen konnten" freut sich Theo Pagel. Vom 25. Mai bis zum 5. November gastiert die Wanderausstellung "Eiszeit" nun nach u. a. Wiesbaden und Hamburg in Köln. "Auge in Auge mit einem fast vier Meter großen Mammut, mit einem Höhlenbären oder mit einem Wollnashorn - was unsere steinzeitlichen Vorfahren beim Anblick dieser Urzeitriesen gefühlt haben müssen, können unsere Besucher jetzt im Kölner Zoo nachempfinden."

"Die Ausstellung eignet sich besonders für Schulklassen zur lebensnahen Unterrichtsergänzung des im Lehrplan vorgesehenen Themas Eiszeit-Steinzeit und gerade deshalb sind wir sehr froh darüber, dass wir unseren Besuchern die Ausstellung ohne einen Zusatzeintritt anbieten können", so der kaufmännische Vorstand Christopher Landsberg. "Eine Kooperation mit der Lanxess arena und der ICE AGE LIVE Show, die nächstes Jahr im Januar in Köln zu sehen ist, unterstützt uns zusätzlich bei der Bewerbung. So können die Besucher erst dem vier Meter großen Mammut der Ausstellung gegenüber stehen um dann im Januar "Manni, das Mammut" in der Lanxess arena zu bestaunen."

Zur Ausstellung:
In Mitteleuropa entsprachen die Bedingungen während der Kaltzeiten denen des heutigen Nordskandinaviens und Sibiriens. Den Klima- und Vegetationsverhältnissen angepasst, lebten vor allem großwüchsige Herdentiere, die die Pflanzen der hiesigen Tundra abweiden konnten. Zu nennen sind hier neben Pferd, Rentier und Riesenhirsch vor allem das Mammut, das Wollnashorn, der Auerochse und der Bison. Bedingt durch schnell voranschreitende Klimaveränderungen, aber vermutlich auch infolge der Bejagung durch den Menschen, starben viele dieser Tierarten gegen Ende der letzten Eiszeit aus.

Cro-Magnon-Menschen lebten gegen Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 25.000 Jahren) in Europa. Benannt nach einem Höhlensystem im französischem Département Dordogne, in dem 1868 zum ersten Mal seine Überreste auftauchten, unterscheidet sich der Cro-Magnon-Mensch anatomisch deutlich vom Neandertaler: So fehlen ihm die für Neandertaler typischen starken Überaugenwülste, die fliehende Stirn oder das vorspringende Mittelgesicht. Der Cro-Magnon-Mensch, der sich mit seinen berühmten Höhlenmalereien auch ein künstlerisches Denkmal setzte, gehört eindeutig zum modernen Menschen Homo sapiens sapiens. Der Cro-Magnon-Mensch hat im Laufe von Jahrtausenden wahrscheinlich den Neandertaler in Europa verdrängt.

Beobachten Sie zwei eiszeitliche Jäger bei der Errichtung ihrer Behausung. Ein Schamane, der um das nötige Jagdglück bittet, weist auf die wichtigen kultischen Handlungen hin. Nachbildungen eiszeitlicher Jagd- und Gebrauchsgegenstände geben Einblick in das harte Leben unserer Vorfahren.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Präsentation eiszeitlicher Kunstgegenstände und Tierdarstellungen. Darunter Abbildungen eiszeitlicher Frauenstatuetten, bekannt als Venusfiguren, wie die berühmte und vor fast 100 Jahren gefundene Venus von Willendorf.

In dieser Ausstellung werden die wichtigsten für die Kältesteppen der letzten Eiszeit charakteristischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung gezeigt.

Zu sehen sind über 20 ausgestorbene und rezente Tiere, als Nachbildungen in Originalgröße und als Originalpräparate: Wollmammut mit Jungtier, Wollnashorn mit Jungtier, Höhlenbären mit Jungtieren, Riesenhirsch, Steppenbison, Elch, Höhlenhyäne, Höhlenlöwe, Wildpferd, Auerochse, Rentier, Saiga-Antilope, Schnee-Eule, Schneehase, Schneehuhn, Vielfraß, Eisfuchs, Steinbock, Gämse, Kolkrabe, Moschusochse mit Jungtier, Wolf, Luchs und Wildkatze.

Bei den Nachbildungen wurde große Sorgfalt auf genaue Übereinstimmung der Körperformen, Farben und Behaarung verwendet. Die Übereinstimmung von Form und Körpermaßen ergibt sich z.T. aus der von Wissenschaftlern vorgenommenen Vermessung der gefundenen Skelette aus tief gefrosteten Kadavern der ostsibirischen Tundra sowie aus Höhlenzeichnungen der in der Eiszeit lebenden Frühmenschen.

Hauptdarsteller ist sicherlich das sieben Meter lange und über drei Meter große Wollmammut. Es ist - für den Aufbau nicht unerheblich- in 14 Teile zerlegbar und findet somit problemlos seinen Weg in jedes Ausstellungsgebäude.

Zu sehen ist auch ein Originalabguss des 1977 gefundenen und noch vollständig erhaltenen weltberühmten Mammutkalbes Dima.

Gezeigt wird eine Vielzahl von Skelettteilen, Schädeln, Stoßzahnteilen, Wirbeln und Zähnen der verschiedenen Tiere, zum Teil Originale, zum Teil Originalabgüsse.

Die Ausstellung "Eiszeit im Kölner Zoo" vermittelt dem Besucher einen interessanten Einblick in das Leben unserer Vorfahren und entführt die Familie des 21. Jahrhunderts in die letzte Eiszeit vor 10.000 Jahren.


© Zoologischer Garten Köln




 




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