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Dienstag, den 15.05.2007 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Frühlingsgefühle in den Sea Life Aquarien


PressemitteilungIn den Becken der Sea Life Großaquarien wurde die Wassertemperatur in den letzten Wochen jahreszeitenbedingt erhöht. Nun führen sommerliche Temperaturen zu einem regen Treiben bei den Meeresbewohnern. In einigen Standorten gibt es bereits Nachwuchs.

In den zehn deutschen Sea Life Aquarien können die Besucher die Frühlingsgefühle der Bewohner beobachten. Die Tiere sind in den vergangenen Wochen deutlich aktiver geworden und die Aquaristen müssen die Futtermengen ständig erhöhen. Da es in den Sea Life Aquarien kein Tageslicht gibt, werden die Jahreszeiten für die Bewohner simuliert. Bei den europäischen Seepferdchen, wie zum Beispiel dem Langschnäuzigen Seepferdchen, herrscht im Winter eine Wassertemperatur von etwa 14 Grad. Im Sommer werden die Becken auf 20 Grad erwärmt, denn diese Tiere haben ihren Lebenszyklus auf die Temperaturschwankungen abgestimmt. Ihr Balzverhalten findet fast ausschließlich während der Sommermonate statt.

Die anderen Bewohner in den Sea Life Aquarien haben sich ihren Partner bereits im Winter gesucht und mit den steigenden Temperaturen wird ein geeigneter Laichplatz ausgesucht. Überall können große und kleine Besucher die Laichgruben am Grund der Becken sehen. Im Sea Life Dresden gibt es schon 50 Stichlingsbabys, in Oberhausen sind kleine Rochen, Katzenhaie und Seepferdchen zur Welt gekommen und in Nürnberg gibt es seltenen Seehasennachwuchs.

Doch nicht in jedem Becken werden die Wassertemperaturen erhöht. Bei den tropischen Bewohnern der Sea Life Aquarien wird die Temperatur das ganze Jahr über konstant gehalten. Regina Schweikert, Aquaristin im Sea Life Speyer, erklärt: "Bei den tropischen Seepferdchen, wie zum Beispiel dem Kuda Seepferdchen, muss die Wassertemperatur konstant bei etwa 25 Grad gehalten werden. Schon eine leichte Erwärmung hätte schwere Auswirkungen zur Folge: Die Seepferdchen würden immer langsamer wachsen und immer weniger Tiere könnten die bereits geschwächten Bestände auffrischen."

Bei den Temperatureinstellungen müssen die Aquaristen sehr behutsam vorgehen. Wenn die Sea Life Bewohner in zu warmem Wasser leben müssten, wäre ihr Überleben gefährdet. "In den Becken können wir die Wassertemperatur regulieren, aber in der Natur müssen die Tiere allein mit dem Klimawandel und der Erwärmung der Meere kämpfen", so Regina Schweikert. Für die Tiere in der Natur ist der Klimawandel ein Teufelskreis. Je dezimierter die Bestände in den Weltmeeren sind, desto stärker leiden sie unter den höheren Temperaturen. Nur gesunde Tierbestände können angemessen auf die Veränderungen reagieren.

WWF als Kooperationspartner an Bord

Der umweltpädagogische Aspekt der Sea Life Aquarien wird durch eine neue Kooperation mit dem WWF (World Wide Fund For Nature) Deutschland hervorgehoben. Ralph Kampwirth, Pressesprecher vom WWF, erklärt: "Der WWF begrüßt sehr, dass die Sea Life Aquarien den Lebensraum Meer anschaulich darstellen und die zahlreichen Bedrohungen aufzeigen. Ohne erhobenen Zeigefinger lernen die Besucher, wie jeder Einzelne die Ozeane und ihre Bewohner schützen kann." Der WWF setzt sich mit zahlreichen Projekten rund um den Globus gegen das Artensterben Ozeanen und für ein weltweites Netz von Meeresschutzgebieten ein.


© Parkscout / Sea Life




 




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