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Montag, den 10.08.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Gorilla-Aktionstag im Heidelberger Zoo


PressemitteilungAm Samstag, 15. August veranstaltet der Heidelberger Zoo im Rahmen des "Internationalen Jahres des Gorillas 2009" einen Gorilla-Aktionstag. Es finden Tierpfleger-Sprechstunden und kommentierte Fütterungen statt. In der Gorilla-"Familienkunde" wird die Heidelberger Gorillagruppe vorgestellt.

Um 14.00 Uhr informiert ein spannender Vortrag "Aus dem Nebel an den Neckar" unter anderem über die gelungene Gruppenintegration des Gorillamädchens Kiki. Außerdem gibt es bei einem Gorilla-Quiz schöne Preise zu gewinnen. Ein Bücherflohmarkt, mit dessen Erlös Schutzaktionen für Gorillas unterstützt werden, lädt zum Stöbern ein. Und an Infoständen erfährt man mehr über Leben und Bedrohung dieser beeindruckenden Tiere. Warum müssen wir Gorillas schützen? Gorillas sind vor allem durch die zunehmende Zerstörung ihres Lebensraums stark bedroht. Die rasch wachsende Bevölkerung in Afrika benötigt Land, um sich selbst zu ernähren, und dringt immer weiter in bisher unberührte Gebiete vor. Für den kommerziellen Holzeinschlag werden Straßen tief in die Wälder hineingetrieben, was Wilderern einen Zugang zu Waldgebieten ermöglicht, die sie vorher nicht ausbeuten konnten. Der Wildfleischhandel hat zusammen mit Ebola-Epidemien die Populationen der Westlichen Gorillas in einigen Gebieten mehr als halbiert. Zahlreiche Nationalparks wurden bereits eingerichtet, um die Gorillas zu erhalten. Dort arbeiten Wildhüter, die von den Behörden des jeweiligen Staates angestellt sind. Es genügt jedoch nicht, große Gebiete unter Schutz zu stellen, die Erhaltung der Wälder und ihrer Bewohner kann nur gelingen, wenn die staatlichen Stellen und die Menschen vor Ort diese Bemühungen unterstützen. In manchen Gebieten wird versucht, die Gorillas durch kontrollierten Tourismus zu erhalten.

Im Heidelberger Zoo leben sechs Westliche Flachland-Gorillas. Silberrücken Bobo führt eine Gruppe aus drei Weibchen (Chuma, Doba und ZsaZsa) und zwei Jungtieren (Banjoko und Kiki).


© Parkscout / Zoo Heidelberg




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