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Donnerstag, den 10.05.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Hände weg von Jungvögeln! Amsel-, Enten-, Eulenküken & Co. werden von Eltern versorgt


PressemitteilungScheinbar einsam und verlassen trifft man sie zurzeit in Wäldern, Scheunen oder am Straßenrand an: Jungvögel, die auf dem Boden hocken und aus dem Nest gefallen sind. Die Vögel brauchen jedoch keine menschliche Hilfe, sondern sollten in Ruhe gelassen werden.

Osnabrück, 10.05.2012. Ästlinge sind junge Vögel, die ihre ersten eigenständigen Ausflüge machen. Dabei landet der eine oder andere schon mal auf dem Boden. Spaziergänger, die sie in guter Absicht mitnehmen, schaden mehr, als dass sie helfen. Denn meistens sind die Elterntiere in der Nähe und versorgen ihren Nachwuchs immer noch. "Es ist wirklich schade, wenn die Tiere so kurz vor dem Flüggewerden ihren Eltern entrissen werden, denn jetzt lernen sie von ihnen das Jagen und Fliegen", so Vogelrevierleiterin Kirsten Bischoff vom Zoo Osnabrück. "Lassen Sie die Jungtiere lieber sitzen oder heben Sie sie vorsichtig auf einen Ast. Die Eltern werden sie trotzdem noch annehmen."

Im Zoo Osnabrück wurden in diesem Jahr bisher drei Waldkauz-Ästlinge abgegeben. Tierpflegerin Kirsten Bischoff versorgt das Trio nun: "Sie bekommen von uns dunkle Mäuse, um sie darauf zu prägen. Die werden sie auch in freier Natur fressen." Das Jagen lernen die Jungtiere demnächst in der Auffangstation Sachsenhagen, wo sie nächste Woche hingebracht werden.

Wer einen Jungvogel findet, kann gerne beim Zoo nachfragen, was zu tun ist, so Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg: "Der Zoo ist zwar eine Vogelauffangstation, aber in diesen Fällen ist menschliche Hilfe gar nicht notwendig. Deswegen lautet meistens unser Ratschlag: Sitzen lassen!"

Die Ästlingszeit der Vögel beträgt circa 15 Tage. Bald beginnt auch die der jungen Amseln. Um die Jungtiere nicht zu gefährden, sollten Hundebesitzer die Leinenpflicht zwischen dem 1. April und dem 15. Juli beachten. Auch im eigenen Garten kann man vorsorgen: Hecken dienen als Zuflucht für Vogelfamilien und dürfen deswegen vom 1. März bis zum 30. September nicht geschnitten werden.


© Zoo Osnabrück




 




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