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Mittwoch, den 24.11.2010 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Mausmakis als Kobolde der Nacht im Zoopark eingetroffen


PressemitteilungIn der Nachttierabteilung des Zooparks sind seit neuestem zwei putzige, kleine Gesellen beheimatet. Ihre riesengroßen Augen im kugelrunden Kopf weisen sie bereits als nachtaktive Kerlchen aus. Und wie der Name "Mausmaki" schon erahnen lässt, sind die Tierchen mausgrau und sehr klein. Maximal 15 cm lang wird der Körper. Der buschige Schwanz, der zum Balancieren benutzt wird, wird so lang wie der Rumpf.

Mausmakis sind kleine Kobolde, die nachts munter durchs Geäst springen und gewandt an Bäumen und Ästen hinauf und hinunter huschen. Die Winzlinge sind federleichte Springbälle. Je nach Jahreszeit und damit Futterangebot erreichen sie bis zu 100 g Körpergewicht! An schlechte Jahreszeiten, wie zu heiße Wetterperioden oder zu kalte, nahrungsarme Zeiten sind sie hervorragend angepasst. Sie können sowohl einen bis zu zweiwöchigen Winterschlaf machen als auch kurzzeitige "Energiesparstunden", den sog. Torpor, in ihren Lebensrhythmus einfügen. In beiden Fällen wird der Energieverbrauch stark herabgesenkt, so dass die Tiere die Zeit ohne Nahrungsaufnahme überstehen können. Denn wer so klein ist und so aktiv, benötigt viel Kalorien zum Überleben. Mausmakis vernaschen gerne Insekten und Spinnen, lieben Obst und fressen aber auch Blüten, Blätter oder trinken Nektar. Sie gehören zu den Lemuren und kommen nur auf Madagaskar vor. Durch zunehmende Lebensraumzerstörung sind sie bedroht. Denn ohne Wald gibt es auch bald keine Mausmakis mehr. Bleibt zu hoffen, dass das Pärchen im Zoopark kräftig für Nachwuchs sorgen wird.


© Parkscout / Thüringer Zoopark Erfurt




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