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Home > Magazin > Nachwuchs bei den Weißgesichtsseidenäffchen im Heidelberger Zoo



Donnerstag, den 21.02.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Nachwuchs bei den Weißgesichtsseidenäffchen im Heidelberger Zoo


PressemitteilungDas Kleine ist so winzig, dass man zweimal hinschauen muss, um zu erkennen, was da auf dem Rücken von Papa reitet. Bereits am 10. Januar wurden im Heidelberger Zoo zwei winzige Weißgesichtsseidenäffchen geboren, von denen ein Jungtier leider wenige Tage später verstarb. Es wird vermutet, dass es zu wenig Muttermilch trank, dadurch sehr schwach wurde und vom Rücken von Mutter oder Vater fiel. Das andere Jungtier ist quicklebendig und es ist jetzt möglich, die possierlichen Primaten in der "Südamerika-Volière" live zu Gesicht zu bekommen. An der Betreuung des Nachwuchses beteiligen sich alle Gruppenmitglieder. Besonders der Vater kümmert sich liebevoll um seine Kinder und trägt sie gerne auf dem Rücken.

Die flinken Kletterer erreichen eine Körperlänge von bis zu 25 cm, wobei der schwarz-weiß geringelte Schwanz im Vergleich zur Körpergröße mit einer Länge von 30 bis 35 cm beeindruckt. Ausgewachsen wiegen die Leichtgewichte gerade einmal 300 bis 400 Gramm. Die Bauchseite ist dunkelbraun gefärbt, während Brust, Gesichtsbereich, Stirn und Oberkopf weiß sind. Markant sind die hängenden schwarzen Ohrbüschel, die die Ohren vollständig bedecken. Die Geschlechtsreife wird mit rund 18 Monaten erreicht. Nur das ranghöchste Weibchen einer Gruppe pflanzt sich fort. Bei anderen Weibchen einer Gruppe ist der Eisprung unterdrückt. Nach einer Tragezeit von 140 bis 145 Tagen bringt das Weibchen meist Zwillinge, selten drei Jungtiere zur Welt. Die zarten Äffchen wiegen bei der Geburt lediglich zwischen 30 und 35 Gramm. Weißgesichtsseidenäffchen sind nur in einem kleinen Gebiet im Südosten Brasiliens verbreitet und stehen nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen weltweit unter Schutz, da durch die Abholzung ihrer natürlichen Lebensräume die Art heute kurz vor der Ausrottung steht. Als bedrohte Art sind die Tiere auch im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) aufgenommen. Der Vater des kleinen Äffchens ist im letzen Jahr aus dem Zoo von Bescancon nach Heidelberg gekommen und hat nun erfolgreich für Nachwuchs gesorgt.


© Parkscout / Zoo Heidelberg




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