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Home > Magazin > Neuankunft eines seltsamen Säugetieres: Junges Hirscheberweibchen eingetroffen!



Samstag, den 12.11.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Neuankunft eines seltsamen Säugetieres: Junges Hirscheberweibchen eingetroffen!


PressemitteilungWeder Hirsch noch Eber ist der Neuankömmling im Schweinehaus des Berliner Zoos, handelt es sich doch um ein weibliches Schwein und damit um eine Sau. Dennoch ist die Artbezeichnung Hirscheber nicht untreffend; denn charakteristisch für diese felllosen Schweine sind die gebogenen, wie Geweihspieße die Rüsselnase nach oben durchbrechenden Eckzähne der Eber.

Das Hirscheberweibchen "Leboni", welches vor wenigen Tagen im Schweinehaus eingetroffen ist, wurde im April 2010 im Zoo von Antwerpen geboren und soll nun im Rahmen des Europäischen Arterhaltungsprogramms in Berlin für Nachwuchs sorgen. Hier wird sie demnächst das letzte, 1998 im Berliner Zoo geborene Hirschebermännchen "Gedeh" kennenlernen. Hirscheber leben in freier Wildbahn auf der indonesischen Insel Sulawesi. Hier ist in den letzten Jahrzehnten ein dramatischer Bestandsrückgang zu registrieren, weshalb die Art als gefährdet eingestuft werden muss. Auch um die Zuchtbemühungen in zoologischen Einrichtungen sieht es nicht besonders rosig aus. Derzeit leben in Europa gerade einmal 31 Individuen.

Der Berliner Zoo nahm lange Zeit eine Spitzenstellung in der Hirscheberhaltung und –Zucht ein. 1905 wurde hier erstmals auf deutschem Boden ein Hirscheber geboren. Nach dem 2. Weltkrieg kam 1978 (ebenfalls aus Antwerpen) das erste Hirscheberpaar wieder nach Berlin und von 1982 bis 1998 gelang mehrmals die Aufzucht von Jungtieren. Da jedoch immer nur 1-2 Schweinchen geboren werden, konnte die Gesamtzahl der Hirscheber in Menschenobhut nicht gesteigert werden. Im Berliner Zoo lebt neben dem potentiellen Zuchtpaar noch "Elfi", ein gutmütiges altes Weibchen, was vor 20 Jahren in Stuttgart zur Welt kam. Bleibt zu hoffen, dass die seltsam anmutenden, interessanten asiatischen "Nacktschweine" noch lange im Berliner Zoo gehalten und auch vermehrt werden können.


© Parkscout / Zoo Berlin




 




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