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Freitag, den 13.04.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Neue Ausstellung im Zoo Osnabrück zur Südostasien-Kampagne


PressemitteilungOsnabrück, 13.04.2012 - "Viele Tiere in der Region sind vom Aussterben bedroht. Neben der seltenen Antilopenart Soala sind das Sumatra-Nashorn, der Sumatra-Tiger, der Orang-Utan, der Mekong-Riesenwels, die Riesen-Flussschildkröte oder der Graue Gibbon gefährdet", erklärte Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg.

"Um die besonders vielfältige Tierwelt in Südostasien zu retten, hat die Europäische Vereinigung von Zoos und Aquarien EAZA gemeinsam mit der Weltnaturschutzunion IUCN eine Südostasien-Kampagne ins Leben gerufen." 750.000 Euro sollen für Schutzprojekte vor Ort gesammelt werden.

Der Zoo Osnabrück beteiligt sich an der Kampagne: Zoobesucher erfahren in Porträts über verschiedene südostasiatische Zootiere die Geschichte und Eigenheiten der jeweiligen Tierpersönlichkeit und inwiefern diese Tierart in freier Natur gefährdet ist. Gleichzeitig wolle man die europäische Bevölkerung animieren, selbst für den Schutz der Tiere aktiv zu werden, so Biologin Frauke Holland, die die Ausstellung realisiert hat. "Obwohl Südostasien weit weg erscheint, können wir mit unserem Verhalten hier in Osnabrück einiges bewirken. Auch das erklärt die Ausstellung." Insbesondere seien die Tiere durch Jagd und Fischerei, illegalen Handel mit Wildtieren, durch die Traditionelle Chinesische Medizin und die Lebensraumzerstörung bedroht. "Wir können helfen, indem wir beispielsweise auf Produkte mit Palmöl, das sich in vielen Lebensmitteln oder in Biosprit befindet, verzichten oder Produkte kaufen, die nachhaltig und sozial verträglich hergestellt wurden", schlug Frauke Holland vor. Auch im nächsten Südostasien-Urlaub kann jeder helfen: "Wer Lust auf einen Aktiv-Urlaub hat, kann vor Ort bei Naturschutzprojekten mitarbeiten. Und beim Essen unbedingt die Speisekarte genau studieren, damit keine bedrohten Arten auf dem Teller landen."

Zoobesucher können auch mit einer Spende helfen: Entweder einen Geldbetrag in den "Spenden-Orang-Utan" im Schimpansenhaus stecken, alte Handys zum Recycling an der Zookasse abgeben oder Orang-Utan-Originaldrucke von der Osnabrücker Künstlerin Tud Majores erwerben. Alle Einnahmen fließen direkt in Tierschutzprojekte in Südostasien.


© Parkscout / Zoo Osnabrück




 




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