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Samstag, den 17.03.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Nordhorn - Die Störche sind zurück!


PressemitteilungGute Nachrichten für den Tierpark Nordhorn: Das seit 2009 erfolgreich auf der Afrikascheune brütende Wildstorchenpaar ist zurückgekehrt! Im ersten gemeinsamen Jahr im Tierpark hat das Paar vier Jungstörche großgezogen, 2010 und 2011 dann jeweils drei. Damit kann man die beiden durchaus als sehr erfolgreiches und eingespieltes Team bezeichnen. Das männliche Tier ist 2006, das weibliche 2004 in den Niederlanden (Spanga, Friesland) als Nestling beringt worden.

"Für uns ist es immer wieder schön zu sehen, wenn das Storchenpaar zurückkehrt. Ist das doch auch ein Zeichen für den beginnenden Frühling und damit den Start in die Brut- und Jungtiersaison", so Dr. Heike Weber, Kuratorin und Zootierärztin des Tierpark Nordhorn. Dieses Jahr sind die beiden "alten Hasen" allerdings nicht die einzigen Wildstörche im Zoo. Zur großen Überraschung aller konnten in den letzten Tagen zusätzlich noch bis zu fünf weitere Weißstörche gesichtet werden. Die Vögel umflogen vor allem die große Eiche zwischen den Totenkopfaffen und den Wölfen. Ein Tier hat sogar mit dem Nestbau begonnen und verteidigt seinen Platz im Baum gegenüber den ein paar Äste höher brütenden Graureihern vehement. Bisher kann man die klägliche Ansammlung von wenigen Zweigen allerdings noch nicht wirklich als Nest bezeichnen. Aber was nicht ist kann ja noch werden!

Zumindest würde es die Tierparkmitarbeiter und sicher auch die Besucher sehr freuen, wenn sich noch ein zweites Wildstorchenpaar im Tierpark ansiedeln würde. Extra angefüttert werden die Vögel dafür aber auf keinen Fall. Sie müssen sich ihr Futter schon selber suchen. Auf den Vechtewiesen der Umgebung finden sie - sowie auch das Tierparkeigene, frei fliegende Storchenpaar – ausreichend Kleinsäuger, Frösche und andere Leckereien. Nur während der Jungvogelaufzucht bieten die Tierpflegern den Storcheneltern etwas Zusatzfutter an. "Und kurz vor dem Flüggewerden der Jungen greifen wir dann insofern ein, als dass wir die Tiere beringen. Die Feuerwehr unterstützt uns dabei tatkräftig. Ohne sie kämen wir gar nicht an die Nester heran", erklärt Dr. Weber. Die Beringung ist äußerst hilfreich, denn nur anhand dieser individuellen Kennzeichnung kann man den Weg der jungen Störche verfolgen. Überleben die Vögel die ersten zwei bis drei Jahre in Afrika, so kehren sie häufig zum Ort ihres Schlupfes zurück. Wiederfundmeldungen eines 2007 im Tierpark geschlüpften Storches bekamen die Tierparkmitarbeiter 2009 aus dem benachbarten Emsland und 2011 zweimal aus Rheine. Stolz merkt Dr. Weber an: "Wir freuen uns natürlich ganz besonders über jeden ehemals im Tierpark Nordhorn geschlüpften Storch, der in der Grafschaft Bentheim oder den Nachbarlandkreisen für Nachwuchs sorgt. Denn die Weißstorchpopulation soll gerne anwachsen und sich hier im Umkreis etablieren"


© Parkscout / Tierpark Nordhorn




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