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Donnerstag, den 07.07.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Nordische Tierwelt mit Baumhöhenpfad im Zoo Osnabrück eröffnet


PressemitteilungFinnland liegt nun neben Afrika – zumindest im Zoo Osnabrück: Oberbürgermeister Boris Pistorius eröffnete heute "Kajanaland", die neue nordische Tierwelt im Zoo. Diese liegt direkt neben dem "Tal der grauen Riesen", Heimat von Elefanten und Nashörnern.

Für 2,9 Millionen Euro hat der Zoo Osnabrück die alte Bärenanlage inklusive umliegender Areale umgebaut. Auf 1,5 Hektar wohnen nun die Bären "Tips" und "Taps", Rentiere, Wisente, Nerze, Luchse, Vielfraße, Waschbären und Silberfüchse. Das Besondere: Ein 230 Meter langer und bis zu sechs Meter hoher Baumpfad führt über die Anlage und ermöglicht gitterlose Einblicke in die waldigen und hügeligen Tiergehege. Das gibt es in keinem anderen deutschen Zoo.

Oberbürgermeister Boris Pistorius war beeindruckt: "Den Fans des Osnabrücker Zoos war es ein besonderes Anliegen, dass die Bären Tips und Taps ein neues Zuhause bekommen. Aber dass dabei eine so tolle und einzigartige Erlebniswelt entsteht, damit hat wohl niemand gerechnet. Ich bin stolz, dass unser Zoo derartig innovative Konzepte entwickelt und mithilfe der Stadt und hier ansässiger Unternehmen finanziell stemmen kann." Die "Breisbären" – Mischlinge aus Eis- und Braunbären – leben nun in einer 1.600 Quadratmeter großen Anlage mit Wasserfall und zwei Seen, eingegrenzt von einer circa 180 Meter langen Kunstfelsenwand. Außerdem können sie sich über weitere Gesellschaft freuen: Silberfüchse.

Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann erklärt das Konzept der Planungsfirma Drecker: "Unsere schöne waldige und hügelige Lage bildet die ideale Basis für eine Besucherführung über einen Baumhöhenpfad und eine tolle Kulisse für die nordische Tierwelt. Die zusätzlichen Elemente wie Kunstfelsen, Wasserfall oder ein steiniger Bachlauf fügen sich perfekt in dieses Bühnenbild ein." Die besondere Lage entwickelte sich jedoch auch zu einer Herausforderung für den Bau. So mussten die Baufirmen Scholle und Boymann um die bestehenden Bäume herum arbeiten und den Baumhöhenpfad auf einer Fläche mit bis zu 13 Metern Höhenunterschied bauen.

Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg, die die "Kajana-Tiere" in den letzten Monaten aus ganz Deutschland zusammengesammelt hat, zeigt sich begeistert über die weitläufigen Gehege, die sogar die Vergesellschaftung von Wisenten und Rentieren erlauben. Reinhard Coppenrath, Präsident des Zoos Osnabrück, lobte die konsequente Fortführung der Zoostrategie: "Wir wollen uns nach und nach zu einem Themen-Zoo mit in sich geschlossenen Tierwelten wandeln. Nach den Afrikabereichen Samburu und Takamanda sowie dem unterirdischen Zoo ist Kajanaland ein weiterer Schritt in diese Richtung. Im nächsten Jahr eröffnen wir unseren Affen-Tempel und dann steht Nordamerika an."

"Kajanalan" wurde finanziell unterstützt von der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück und den Stadtwerken Osnabrück.


© Parkscout / Zoo Osnabrück




 




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