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Donnerstag, den 01.08.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Seerosenblüte in der Wilhelma


PressemitteilungPassend zum Beginn der Sommerferien leuchten die Sonne und die tropischen Seerosen im Seerosenteich der Wilhelma um die Wette. Dabei sah es lange Zeit so aus, als würde das Blütenschauspiel dieses Jahr ins Wasser fallen. Zwar erstrahlte das 650 Quadratmeter große Becken im Zentrum des Maurischen Gartens nach der aufwendigen Sanierung während der Wintermonate in neuem Glanz. Doch nach der Bepflanzung des Sees Mitte Mai machte das lang anhaltende kalte Wetter den empfindlichen Seerosen zu schaffen. In den letzten Wochen kam den Gärtnern nun aber endlich die Sonne zur Hilfe – und so zeigt sich der Seerosensee mittlerweile von seiner allerbesten Seite.

Damit der Blütenglanz im Seerosenteich noch einige Wochen anhält, steigen die Wilhelma-Gärtner drei Mal pro Woche ins Becken und säubern die Pflanzen von Algen, abgestorbenen Blättern und verblühten Blüten. Die Neoprenanzüge tragen sie allerdings nicht zum Schutz vor kaltem Wasser – dieses wird nämlich mit Hilfe von Heizrohren von März bis Oktober auf konstante 28 bis 30 Grad Celsius erwärmt –, sondern vor den Stacheln der Victorien. Die größte Seerose der Welt stammt ursprünglich aus dem Amazonasgebiet. Ihre Blätter können im Wilhelma-Teich einen Durchmesser von zwei Metern bekommen, in ihrer tropischen Heimat erreichen sie auch das doppelte. Die Blüte der Victoria zeigt eine interessante Metamorphose: Sie blüht am ersten Tag weiß, am zweiten rosa und am dritten purpurrot – man kann also an der Farbe der Blüte ihr Alter in Tagen ablesen. Wobei "Tag" eigentlich der falsche Begriff ist. Denn die Victoria öffnet erst abends ihre Blüten und schließt sie am nächsten Vormittag wieder.

Seit über 50 Jahren zeigt die Wilhelma eine beeindruckende Sammlung tropischer Seerosen im Maurischen Garten: In insgesamt 71 Pflanzringen im Teich gedeihen fast 40 Arten und Sorten. Was nur wenige wissen: Wie Rosen, Fuchsien oder Kamelien lassen sich auch Seerosenarten sehr leicht kreuzen. So entstehen immer wieder neue Formen mit schönen Farben. Besonders beliebt bei Seerosenfans sind die "blaublütigen" Sorten. In der Wilhelma sticht aber eine strahlendgelbe Sorte besonders hervor: Sie wurde zum 50-jährigen Jubiläum des Seerosenteiches von der Gesellschaft der Wasserpflanzenfreunde Unterasbach gezüchtet und auf den Namen – wie kann es anders sein – "Wilhelma" getauft.

Nach 50 Jahren war allerdings auch eine Sanierung des Teichs unumgänglich geworden: Rund sechs Monate dauerte sie, denn alle Randsteine mussten restauriert oder erneuert werden. Außerdem wurde das gesamte Becken mit einer Spezialbeschichtung versiegelt, damit kein Wasser durchsickern und verloren gehen kann.

© Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart




 




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