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Montag, den 22.06.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Sehr seltener Tapirnachwuchs im Zoo Berlin


Pressemitteilung15 Jahre lang musste man sich im Berliner Zoo gedulden, um endlich wieder einen neugeborenen Flachlandtapir begrüßen zu können. Am 11. Juni dieses Jahres brachte die 8jährige "Ronja" ihr erstes gesundes Jungtier zur Welt. Vater des kleinen Mädchens ist der 5jährige Bulle "Birk". Bei beiden Eltern handelt es sich um Tiere, die im Rahmen des Europäischen-Erhaltungszucht-Programms in Berlin eingestellt wurden, um die Tapirzucht in der Haupt-stadt wieder zu beleben.

Der südamerikanische Flachlandtapir gilt in seiner Heimat als gefährdet, da seine Bestände durch Regenwaldzerstörung und Jagd in den letzten drei Jahrzehnten schätzungsweise um ein Drittel geschrumpft sind. Somit kommt der Zucht in Menschenobhut in zunehmendem Maße eine wichtige Rolle zu. Die etwa 7 kg schweren Tapirbabys werden im Regelfall einzeln geboren. Ähnlich wie kleine Wildschweine tragen sie ein der Tarnung dienendes längsgestreiftes beziehungsweise ge-punktetes Jugendkleid. Die ersten Lebenstage verbringt das Jungtier noch im Schutze des Lagers, dann folgt es für ein gutes Jahr seiner Mutter bei ihren Streifzügen. Kennzeichnend ist die kurze Rüsselnase, mit der die Umgebung riechend aber auch tastend erkundet wird.

Neben dem auffälligen Nasenrüssel haben alle Tapirarten einen walzenförmigen Körperbau, runde Ohren und eine Vorliebe für Wasser und Schlamm gemeinsam. Zur Begrenzung der Risikofaktoren, wird das Jungtier, das später auf den Namen "Maja" hören soll, aber noch im Trocknen gehalten. Dem Einzelgängertum der Tiere gerecht werdend, wurde auch der Vater bereits vor der Geburt vorsorglich von seinem Weibchen getrennt. Wenn auch die Vorderbeine mit 4 Zehen ausgestattet sind, gehört die Familie der Tapire zu den Unpaarhufern; denn vornehmlich ist es nur ein Zehenstrahl, der den Großteil Körperlast trägt – die Außenzehe berührt kaum den Boden und die Hinterbeine verfügen grundsätzlich nur über 3 Zehen.


© Parkscout / Zoo Berlin




 




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