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Donnerstag, den 16.05.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Slacklining in Stuttgarter Parkanlagen


PressemitteilungSeit einigen Jahren erfreut sich die Trendsportart Slacklining einer immer größeren Beliebtheit. Auch in Stuttgart werden vor allem in den Parkanlagen die "schlaffen Leinen" – was "Slacklines" wörtlich übersetzt heißt – immer häufiger zwischen Bäumen gespannt. Auf den Bändern wird dann balanciert und der Gleichgewichtssinn trainiert. Dabei entstehen hohe Zugkräfte, welche die Rinde und die darunter liegende Versorgungsschicht der Bäume verletzen. Um dies zu verhindern, haben die Wilhelma-Parkpfleger im Unteren Schlossgarten und an der Universität Stuttgart an ausgewählten Bäumen Schutzvorrichtungen angebracht. Hier ist Slacklining ausdrücklich erlaubt.

Was als Versuchsprojekt vor zwei Jahren gemeinsam mit der Stadt Stuttgart gestartet wurde, nimmt nun immer konkretere Formen an. Am Anfang standen Schäden an Bäumen, die durch Slacklining verursacht wurden. Auf den ersten Blick sind diese Schäden oft nicht sichtbar. Denn selbst wenn Isomatten oder spezielle Baumschützer von Slackline-Herstellern zwischen Rinde und Slacklines geklemmt werden, wirken hohe Kräfte auf die Versorgungsschicht des Baumes, die direkt unter der Rinde verläuft. Diese wird abgeklemmt und geschädigt. Der eigentliche Schaden offenbart sich aber oft erst lange Zeit später.

Die Wilhelma-Parkpflege – zuständig nicht nur für den Wilhelma-Park, sondern auch für alle Grünflächen in Stuttgart, die dem Land Baden-Württemberg gehören – hat nun weitere Bäume mit einem speziellen Stammschutz ausgestattet. Diese "Slackline-Bäume" umschließt ein Holzkorsett aus stabilen Eschen-Latten, um welches die Slackline angebracht werden kann. Gefertigt wurden diese Stammschützer in der Wilhelma-eigenen Schreinerei. Sie verhindern, dass durch die Slacklines direkter Druck auf die Rinde des Baumes ausgeübt wird.

Daneben gibt es in Stuttgart einige künstliche Slackline-Anlagen – meistens zwei Pfähle, die fest im Boden verankert werden – unter anderem im Unteren Schlossgarten beim Spielhaus. Diese werden aber nur ungern von Slacklinern angenommen. Denn das "Naturfeeling" beim Balancieren zwischen Bäumen in einer schönen Umgebung macht einen Teil des Reizes bei dieser Sportart aus. Darum hat die Wilhelma-Parkpflege weitere Bäumen im Unteren Schlossgarten und an der Uni Stuttgart entsprechend präpariert. Infotafeln weisen auf alle Slackline-Standorte in Stuttgart hin und erklären, warum Slacklining dem ungeschützten Baum Schaden zufügen kann. Damit wird auch nachvollziehbar, warum alle anderen Bäume in Stuttgart für die Trendsportart leider weiterhin tabu bleiben müssen.

© Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart




 




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