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Mittwoch, den 02.04.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Tagung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) in Heidelberg vom 4.-6. April


PressemitteilungBedrohte Arten ohne Lobby? Wale, Delfine und Tiger kennt jeder. Was aber ist mit den vielen Tierarten, die nicht bekannt, aber ebenfalls von der Ausrottung bedroht sind? Vom 4.-6. April tagt in Heidelberg die Jahreshauptversammlung der "Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V." (ZGAP), die sich den Schutz vieler, aber wenig oder gar nicht bekannter Tierarten zum Ziel gesetzt hat. In gemeinsamer Organisation mit dem Heidelberger Zoo findet am Samstag, den 5. April ab 13.00 Uhr eine auch für die Öffentlichkeit zugängliche Vortragsreihe im Großen Hörsaal des Zoologische Instituts statt. Zur Eröffnung spricht Stadtrat Klaus Weirich.

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) wurde 1982 in München gegründet. Ziel der Gesellschaft ist der Schutz wenig bekannter, aber stark bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume, um so den Erhalt der biologischen Vielfalt zu unterstützen. Denn während dringend notwendige Schutzmaßnahmen für populäre Tierarten wie Berggorillas, Große Pandas oder Tiger bereits wirksam an die Öffentlichkeit getragen wurden, gibt es viele Tierarten, die bislang unbeachtet am Rande der Ausrottung stehen. Die ZGAP bietet deshalb weltweit wissenschaftliche und finanzielle Unterstützung für Artenschutzprojekte, die hochbedrohten Tierarten zugute kommen. So unterstützt sie auch das vom Heidelberger Zoo gegründete Artenschutzprojekt WAPCA (West African Primate Conservation Action), das sich für den Schutz der hochbedrohten Affenarten im Westafrikanischen Regenwald einsetzt. Einheimische Biologen und Biologiestudenten einzubinden und sie auf die eigenverantwortliche Führung der Projekte vorzubereiten, gehört zu den Grundprinzipien der Gesellschaft. Über die kostengünstige Verwirklichung von Artenschutzvorhaben hinaus, wird damit auch motivierten jungen Leuten die Möglichkeit gegeben, konkret zum Artenschutz in ihrem Heimatland beizutragen. Auf diese Weise werden auch in Zukunft fachkundige Mitstreiter am Ort des Geschehens die nachhaltige Projektführung garantieren. Weitere Informationen, auch zum Vortragsprogramm am 5. April, finden sich auf der Website: www.zgap.de.

Vortragsprogramm am Samstag, 4. April, ab 13.00 Uhr, Zoologisches Institut

13:00 Uhr: "Von Nasenaffen und anderen Rüsselträgern - eine fotografische Reise zu den letzten Regenwäldern Nordost-Borneos", Thiemo Braasch
13:30 Uhr: "Die Amphibienkrise", Birgit Benzing
14:00 Uhr: "Die Antarktis - ein überwältigendes und beängstigendes Erlebnis", Jörg Adler
14:30 Uhr: "Zoologisches aus Indonesien, Qatar und den Emiraten", Roland Wirth
15:00 Uhr: "WAPCA - Neues vom Artenschutzprogramm für Westafrikanische Affen in Ghana und der Elfenbeinküste", Sandra Reichler-Danielowski

15:30 Uhr: Kaffeepause

16:00 Uhr: "Artenschutz für bedrohte Tauben in der Karibik - hilfreich oder kontraproduktiv", Guntram G. Meier
16:30 Uhr: "Tora-Hartebeest-Survey in Äthiopien", Dr. Jens-Ove Heckel
17:00 Uhr: "Erfolg und Widerstand in der Erhaltungszucht von Arten aus verschiedenen Tiergruppen in menschlicher Obhut", Dr. Arnd Schreiber
17:30 Uhr: "Eindrücke aus China und vom International Galliformes Symposium, Chengdu, Oktober 2007", René Wüst


© Parkscout / Zoo Heidelberg




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