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Montag, den 04.05.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Wie im Original so auch im Wunderland: Der Landwasserviadukt grüßt im roten Kleid


PressemitteilungEr ist das Wahrzeichen der Rhätischen Bahn (RhB; www.rhb.ch) und der UNESCO

Welterbe Strecke: Der Landwasserviadukt – auf halber Strecke zwischen Chur und St. Moritz – ist eine architektonische Meisterleistung. Nach über 100 Jahren wird die weltberühmte Brücke einer Instandsetzung unterzogen und deswegen in ein rotes Kleid gehüllt. Die Verhüllung schlägt Wellen bis nach Hamburg: Im Miniatur Wunderland erstrahlt das Viaduktmodell im Schweiz-Abschnitt ebenfalls in Rot – vom 12. bis 15. Mai 2009. Zu diesem Anlass verlost die RhB zusammen mit Ameropa und dem Miniatur Wunderland eine dreitägige Reise in die Schweiz inklusive Panoramafahrt über den eingekleideten Landwasserviadukt.


Im Original steht er auf halber Strecke zwischen Chur und St. Moritz. Und er steht auch im Schweiz-Abschnitt des Miniatur Wunderlands in Hamburg. Der denkmalgeschützte Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn wird 106 Jahre nach seiner Fertigstellung für den Bahnalltag fit gemacht. Während der intensivsten Bauzeit von Mai bis September wird der Viadukt in ein rotes Kleid gehüllt (www.rhb.ch/landwasser). Das Baudenkmal der Schweizer Eisenbahngeschichte wird so vorübergehend zum Kunstwerk. Das Miniatur Wunderland in Hamburg nimmt dieses Ereignis auf und verkleidet sein Viadukt-Modell ebenfalls rot – ganz wie das große Vorbild.

Zu entdecken: Albula- und Berninastrecke sind UNESCO Welterbe seit 2008

Allein über 100.000 Fahrgäste auf den weltberühmten Glacier- und Bernina Express passieren den Viadukt jährlich. Am 7. Juli 2008 hat das Welterbekomitee der UNESCO die "Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina" in ihre Welterbeliste aufgenommen. Damit ist die Rhätische Bahn weltweit erst die dritte Eisenbahn, die von der UNESCO als "weltweit bedeutend" beurteilt wurde. Die beiden einzigartigen Bahnlinien fügen sich mit den spektakulären Kunstbauten wie Viadukten und Kehrtunnels harmonisch in die alpine Landschaft ein. Auf 122 Kilometern von Thusis über St. Moritz nach Tirano führt die Strecke über 196 Brücken, durch 55 Tunnels und an 20 Gemeinden vorbei. Das Miniatur Wunderland gibt im Abschnitt 7 einen kleinen Vorgeschmack, was Zugreisende der Rhätischen Bahn in der Schweiz erwartet.

Zu gewinnen: Im Glacier Express von St. Moritz zum Matterhorn

Vom 12. bis zum 15. Mai 2009 können Besucher im Miniatur Wunderland die Fahrt des Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt nicht nur verkürzt im Modell verfolgen, sondern auch gleich in voller Länge und Größe gewinnen: Das Miniatur Wunderland verlost während drei Tagen zusammen mit Ameropa und der Rhätischen Bahn eine dreitägige Reise in die Schweiz, inklusive Panoramafahrt über den verhüllten Landwasserviadukt im langsamsten Schnellzug der Welt.

Der Landwasserviadukt: eine bahntechnische Meisterleistung in den Alpen

Er ist ein eigenartiges Bauwerk: Der Landwasserviadukt führt die Bahnlinie der Albulastrecke in einem schönen Schwung in 65 Metern Höhe über das wilde Landwassertal hinweg – direkt in die senkrecht abfallende Felswand, in den Landwassertunnel hinein. Der 142 Meter lange, aus dunklem Kalkstein gemauerte Viadukt besteht aus fünf Pfeilern und sechs halbkreisförmigen Gewölben von je 20 Meter Spannweite. Die ganze Brücke liegt zur besseren Anpassung an die beidseitigen Felswände in einer Kurve von nur 100 Metern Radius. Der Landwasserviadukt ist in seiner Form, wie er in die Felslandschaft gebaut wurde, einzigartig und versetzt auch heute noch Fachleute wie auch Laien in Staunen. Nicht von ungefähr ist es das am häufigsten fotografierte Objekt der Rhätischen Bahn.

Einmalig: der Bau des Landwasserviadukts

Der Bau des Landwasserviaduktes 1901 dauerte rund 17 Monate und kostete damals 280.000 Schweizer Franken – rund 185.000 Euro. Die Besonderheit beim Bau war, dass die drei Hauptpfeiler ohne Gerüst aufgemauert wurden. Auf die üblichen Gerüsttürme haben die Ingenieure aus Kostengründen und wegen möglicher Hochwasser verzichtet. Dafür ist in jedem Pfeiler ein eiserner Turm eingemauert, der eine aufziehbare, von Pfeiler zu Pfeiler reichende Kranbrücke trug. Mit einer elektrischen Winde ließ sich das Baumaterial zur Arbeitsstelle hochziehen. Die Türme wurden – dem Baufortschritt folgend – erhöht und die Brücken aufgezogen. Insgesamt wurden so 9.200 Kubikmeter Mauerwerk verbaut.


© Parkscout / Miniatur Wunderland




 




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