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 © Europa-Park
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Montag, den 29.04.2019 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin und Freizeitparks zu finden.

Ein Besuch im Europa-Park, Teil 1


 © Europa-Park
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Vorderfront des CanCan Coasters
Wir haben die letzte Osterferien-Woche für einen Europa-Park-Besuch genutzt, um uns den aktuellen Stand der Bauarbeiten des Skandinavischen Themenbereichs, der ja bereits in wenigen Wochen eröffnet werden soll, genauer anzuschauen. Auch eine Fahrt mit dem im Winter noch einmal überarbeiteten CanCan Coaster, die beim letzten Besuch versäumte Coastiality-Version der Bahn sowie der neue Film im Traumzeit-Dome standen auf der Agenda.

Beginnen wir mit dem positivsten Programmpunkt unseres Aufenthalts: Für den Autor dieser Zeilen war dies die erste Fahrt nach dem Umbau der alten Eurosat. Um ehrlich zu sein war ich persönlich nie ein Fan der Bahn, da ich die rumpelige Reise durch das Weltall immer als ziemlich unangenehm empfunden habe. Auch das Thema "Moulin Rouge" und das musikalische Werk von Offenbach gehören jetzt nicht unbedingt zu meinen Favoriten – daher war die Erwartungshaltung auch nicht sonderlich hoch, als ich den Wartebereich betreten habe. Die auch eher durchwachsenen Kritiken im vergangenen Jahr steigerten die Vorfreude zusätzlich nur bedingt.

 © Europa-Park
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Rasante und butterweiche Fahrt
Was soll ich sagen? Der CanCan Coaster in der aktuellen Version hat mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert! Dass man hier gleich zu Beginn von der "grünen Fee", also dem Absinth, in eine Art Drogenrausch versetzt wird, ist ein toller Kniff, um die Gestaltung im Inneren der Kugel zu erklären: Im berauschten Zustand nimmt man nun einmal Farben und Formen anders wahr, und diese Anlehnung an den Film "Moulin Rouge" ist ein Geniestreich – obwohl viele Gäste dies wohl leider nicht verstehen werden. Die Bemalung der Kulissen wurde noch einmal überarbeitet, es wurden neue Effekte wie ein Sternenhimmel beim Lift installiert und auch die Anzahl der Dekoteile (zum Beispiel der Wolken) sind erhöht worden. Wenn man die statische Problematik bei der Thematisierung einer solchen Bahn berücksichtigt, hätte man es wohl kaum viel besser lösen können.

Bei unseren insgesamt sechs Fahrten war übrigens die Synchronisierung der Züge, der Musik und der aufleuchtenden Kulissenteile perfekt aufeinander abgestimmt. Am meisten überrascht hatten mich allerdings die Fahreigenschaften: Die Bahn ist gleichermaßen ungemein dynamisch und bietet trotzdem eine butterweiche Fahrt – kein Vergleich zur eher ruppigen Eurosat. Dass Mack Rides hier eine Achterbahn auf einer derart begrenzten Fläche realisiert hat, die Rasanz mit höchstem Fahrkomfort kombiniert, ist wirklich erstaunlich und zeigt deutlich, was heutzutage mit modernster Entwicklungstechnik alles möglich ist.

Ein toller Wartebereich, in dem es vieles zu entdecken gibt, ein durchweg gelungenes Gesamtkonzept und eine technisch hervorragende Umsetzung machen den CanCan Coaster zu einer absoluten Pflichtattraktion beim Besuch des Europa-Parks – und dass der Umbau auch dem normalen Gast zu gefallen scheint, kann man recht gut an den Wartezeiten ablesen, die an jedem Tag zu den höchsten im Park gehörten. Warum all dies leider nicht für die Coastiality-Version zutrifft, werden wir im zweiten Teil unseres Berichts ausführlicher erläutern ...

© parkscout/MV



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